Das alte Rom lässt grüßen Rom ist einst durch den Verfall von Moral und Anstand untergegangen. Darin stimmten viele Geschichtswissenschaftler überein.Ähnlich kann es auch uns ergehen: Offensichtlich wird es deshalb immer wichtiger Modelle zukünftiger Entwicklungen zuerstellen. Was kann geschehen, wenn wir diese oder jene Richtung einschlagen? Wie wirkt sich das aus? Obwohl gut gemeint,entfernt man sich möglicher Weise immer weiter vom Ziel.Die Häufigkeit meiner präzisen und korrekten Prognosen hat mich zugegeben sehr überrascht. Wie kann es sein, das jemand,der zwar auch studiert hat, jedoch im wirtschaftlichen Fachbereich eher Laie ist, doch zu besseren Ergebnissen bei derLagebeurteilung kommt, wie die Mehrzahl der Doktoren und Professoren der entsprechender Fachgebiete? Das liegt vermutlichdaran, dass die Herren eben genau wie ich ihre eigene Meinung zum Broterwerb verraten und genau das schreiben, was dieAuftraggeber hören wollen. Das muss aber zwangsläufig in die Katastrophe führen!!!Gewundert habe ich mich auch darüber, wie überrascht schnell sich dann viele die Dinge in die Richtung meiner Prognosenentwickelt haben. Jedenfalls verliefen einige Ereignisketten schließlich wesentlich schneller ab, als ich selbst es jemals geglaubthätte. Das ermutigt dann auch dazu weitere Prognosen zu erstellen. Ausgehend von meiner früheren Aussage, dass erst die Nazis, dann die Kommunisten gescheitert sind ( Gott sei Dank ! ) undschließlich die Kapitalisten auch scheitern werden (was inzwischen auch schon eingetroffen ist), liegt Vermutung liegt auf derHand, dass der Offenbarungseid auch für unsere Regierungen nicht all zu weit in der Zukunft liegen dürfte. Hier lässt mir nuneine Frage keine Ruhe: Was setzenwir an die Stelle unserer Regierungenwenn das passiert? Fangen wirwieder von vorn an mit den Nazisoder Kommunisten? Oder werden wirdann einen Rückfall in dieTauschwirtschaft haben? Das kannsicher nicht unser Ziel sein. Wir müssen versuchen dieDemokratie fortzuentwickeln. DieDemokratie ist bei uns schließlichimmer noch nicht die Herrschaft desVolkes. Es ist quasi eine Demokratieder Volksvertreter, die allerdings dasVolk vergessen haben. Wir allebeobachten täglich, dass die Politiksich nach der Wahl kaum noch umihre Wähler kümmert. Man macht halt dass, was man für richtig hält, ob das Volk damit zufrieden ist spielt keine Rolle. Regiertwird gegen die Mehrheit des Volkes. So kommt es, dass eine kleine Minderheit von 0,001% unserer Bürger (das sind diePolitiker in den parlamentarischen Gremien) permanent gegen eine Mehrheit von 80% der Bevölkerung regiert. Was können wir an deren Stelle setzen? Wir brauchen ein Instrument, bei welchem jeder Bürger über alle öffentlichen Dingeabstimmen kann. Eben eine Meinungserhebung per Internet. Es ist selbstverständlich klar, das dieses Ziel rein hypothetisch zusehen ist und keinesfalls zurzeit durchsetzbar wäre. Dennoch käme man der Demokratie ein entscheidenden Schritt näher,wäre ein solches Instrument bereits vorhanden. Aber lassen wir uns nicht entmutigen: Alles im Leben verändert sich und wennes erst einmal Regierungen gibt, die den Offenbarungseid abgeben mussten, dann kann alles sehr schnell gehen. Ich sprechehier keinesfalls für eine Revolution. Ich glaube diese Zeiten sind vorbei. Allerdings wird unser System so, wie die Politik undWirtschaft agieren, nicht dauerhaft zu kitten sein. Wir laufen von Zeitaufschub zu Zeitaufschub, schieben Finanzmittel voneinem Loch in ein anderes, ohne die grundlegenden Fehler zu beseitigen. Schade, dass niemand wirklich etwas ändern will. Wir alle wollen natürlich, dass es uns allen gut geht, dass die Wirtschaft läuft,dass wir in den Urlaub fahren können etc. Wer wünscht sich schon, dass der Euro kaputt geht und wir alle keine Arbeit mehrfinden können. - Schreckliche Vorstellung !!! -Doch vermutlich wird es genau so kommen. Einfach deshalb, weil der Grad auf dem wir laufen immer schmaler wird und esirgendwann nur noch eine Richtung gibt: Nach unten. Hätte man rechtzeitig kehrt gemacht, wäre dies vermutlich allen erspartgeblieben.Es ist schon oft zu mir gesagt worden ( insbesondere bei Diskussionen vor der Finanzkrise ): "Da machst Du nichts!" Na klarmache ich da nichts, ich bin schließlich nur eine Person, was kann ich denn da schon ausrichten. Allerdings eines ist sicher:Wenn sich keiner regt um eine Kurskorrektur vorzunehmen, dann wird etwas geschehen. Ob uns das dann gefällt ist eineandere Frage. Vermutlich wird es so sein, dass erst dann, wenn unser System die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat,das dann nach den Fehlern gesucht wird und eine neue Ordnung entsteht.Wir können alle nur hoffen, dass sich diese Blase nicht wieder durch eine Revolution bahn bricht. Ich glaube wir haben aus derGeschichte schon gelernt. Es wird vermutlich eine Evolution geben, an deren Ende dann die Einsicht stehen wird, dass es indieser Form nicht mehr weiter gehen kann. Man kann die Bürger nicht permanent nur belügen und betrügen, dann aber für dieMängel des Systems haftbar machen und bestrafen. Vermutlich wird man in die Gewaltenteilung ( Exekutive, Judikative und Legislative ) noch eine 4. Gewalt hinzufügen müssen:Die Korrektive. Die Korrektive als Korrekturorgan für falsche politische Gesetze und Vorlagen. Über dieses Organ müsste danndas Volk mehr Mitbestimmung erhalten.Die Regierungen werden zugeben müssen, dass sie viele katastrophale Entscheidungen getroffen haben und dass, wenn siemehr auf ihre Bürger gehört hätten, dass dann die Ergebnisse vermutlich viel besser gewesen wären. Auf jeden Fall könnte mandann im Katastrophenfall sagen: Na gut, ihr wolltet es ja so. Ihr habt selbst so entschieden.Durch die heutigen Kommunikationsmittel wäre diese Willensbildung sicherlich auch mindestens genau so schnell.Wahrscheinlich wären die Entscheidungen auch gar nicht so schlecht, wie uns viele immer glauben machen wollen. Denn wo istder Unterschied ob Politiker von den Lobbyisten geschmiert dumme Entscheidungen treffen, oder ob (angeblich) dummeMenschen (angeblich) dumme Entscheidungen treffen? Ich glaube jedenfalls daran, dass die Menschen selbst für sich bessereEntscheidungen treffen können und werden.